Pergamentleim war früher in der Buchmalerei ein unverzichtbares Bindemittel.
Für den Kremer-Pergamentleim werden Pergamentabschnitte zerkleinert und in kaltem Wasser gequollen, warm aufgelöst, gefiltert und zu dünnen Leimfolien ausgegossen. Der Leim ist leicht gelblich, etwas spröder als Hausenblasenleim und besitzt geringere Klebekraft.
Die Folienstücke können nach Bedarf zerkleinert und in der gewünschten Konzentration in warmem Wasser gelöst werden.